Satzung

SATZUNG KONTAKT Vilseck e.V.

Stand: 03/2006
ARTIKEL 1
Name und Sitz des Vereins

Der Verein nennt sich KONTAKT Vilseck und hat seinen Sitz in Vilseck. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf die ganze Großgemeinde Vilseck.
Vereinsjahr – laufendes Kalenderjahr
Verwaltungsjahr – laufendes Kalenderjahr
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden . Nach der Eintragung führt er den Namen “KONTAKT Vilseck e.V.” .
ARTIKEL 2
Zweck des Vereins

2.1 Der Verein hat den Zweck, die Freundschaft und Verständigung zwischen verschiedenen Nationen, insbesondere zwischen Deutschen und Amerikanern, zu fördern und zu vertiefen.
2.2 Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” (§§ 51 bis 68) der Abgabeverordnung.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Aktivitäten verwirklicht:
2.3 Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen die Ausführung des deutschen und amerikanischen Brauchtums zu lernen, sie dabei zu unterstützen dieses umsetzen zu können und kostenlose Fortbildungen in bayrischer und amerikanischer Kultur und Brauchtum anzubieten. (z.B. Tanzkurse, Musikkurse …). Veranstaltung, Fortbildungen in amerikanischer Geschichte und Brauchtumspflege durch die Durchführungen traditioneller amerikanischer Feiertage und Feste.
2.4 Die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege.
2.5 Ein breit gefächertes Angebot in alle Bereichen der Freizeitgestaltung und des deutschen und US-amerikanischen Breitensports anzubieten.
2.5 Die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber Behörden und Organisationen auf Ebene der Gemeinde zu übernehmen.
2.6 Die Mitwirkung und Koordinierung diverse Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes von Vilseck (inkl. der US-Militärgemeinde) und die Erhaltung diverse Gemeindeeinrichtungen zu unterstützen .
2.7. Die Völkerverständigung und Versöhnung zwischen Deutschen und Ausländern zu fördern .
2.8. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
ARTIKEL 3
Mitgliedschaft

3.1 Der Verein besteht aus aktiven, passiven und Ehrenmitgliedern. Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und Personenvereinigungen werden. Die Mitgliedschaft wird durch die Aufnahme erworben. Diese erfolgt auf Antrag des Aufzunehmenden schriftlich bei der Vorstandschaft des Vereins, bei Kindern und Jugendlichen bedarf sie der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Über die Mitgliedschaft entscheidet die Vorstandschaft. Bei Ablehnung kann de Entscheidung der Mitgliederversammlung gefordert werden.
3.2 Personen die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell oder materiell zu unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder aufgenommen werden.
3.3 Die Mitgliederversammlung kann verdienten Mitgliedern und anderen Persönlichkeiten, die Kultur- und Brauchtumspflege und die Vereinsarbeit wesentlich gefördert haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen
3.4 Mitglied kann werden:
3.4.1 Wer das 16. Lebensjahr erreicht hat.
3.4.2 Wer im Besitz eines unbescholtenen Rufes ist.
3.5 Jedes Mitglied hat bei der Aufnahme den Jahresbeitrag zu entrichten
3.6 Der Mitgliedsbeitrag, Aufnahmegelder und Umlagen wird bei einer Generalversammlung durch Abstimmung festgesetzt.
3.7 Alle aktiven, passiven und Ehrenmitglieder haben bei der Generalversammlung das gleiche, volle Stimmrecht.

ARTIKEL 4
Rechte und Pflichten des Mitglieds

4.1 Rechte: Jedes Mitglied hat das Recht, sich beschwerdeführend an die Vorstandschaft zu wenden und seine Wünsche und Meinungen zu äußern. Wird ein Mitglied zu Tagungen und Versammlungen vom Verein an einen anderen Ort bestimmt, können Reisekosten erstattet werden.
4.2 Pflichten: Es wird jedem Mitglied angeraten, die Vereinsveranstaltungen zu besuchen. Die Teilnahme an der Generalversammlung ist Pflicht. Bei unentschuldigtem Nichterscheinen zur Generalversammlung kann eine weitere Mitgliedschaft hinfällig werden. Ort und Datum einer Generalversammlung werden rechtzeitig bekannt gegeben.
4.3 Austritt und Ausschluss: Der Austritt steht jedem Mitglied frei, er muss aber seine Verpflichtungen gegenüber dem Verein voll erfüllen. Der Austritt muss schriftlich der Vorstandschaft oder mündlich bei Versammlungen unter Angabe der Gründe zu Kenntnis gebracht werden. Die Mitgliedschaft endet mit dem Ablauf des Geschäftsjahres, wenn das Mitglied bis zum 15. November des Jahres kündigt.
Ein Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied oder Ehrenmitglied in böswilliger Absicht den Verein schädigt oder sich unehrenhafte Handlungen zu Schulden kommen lässt. Bei Beschwerdefällen entscheidet der Vorstand. Der rechtmäßige Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Beschlussfassung in einer Versammlung, sofern zwei Drittel der aktiven Mitglieder anwesend sind und 50 Prozent für den Ausschluss stimmen. Der Antrag hierzu muss schriftlich bei der vorhergehenden Ausschusssitzung vorgelegt werden. Jeder Ausgeschlossene hat das Beschwerderecht innerhalb vier Wochen vom Tage des Ausschlusses an.
Ein Ausschluss kann auch erfolgen wenn das Mitglied trotz Mahnung seiner Beitragspflicht länger als sechs Monate nicht nachkommt.

ARTIKEL 5
Die Organe des Vereins / Die Vorstandschaft

5.1 Die Organe des Vereins sind:
– die Mitgliederversammlung (Generalversammlung) – der Vorstand
– die erweiterte Vorstandschaft
5.2 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Deutsche, der Internationale Vorsitzende und der stellvertretende Deutsche und Internationale Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden zu Vertretung befugt.
5.3 Der Verein wird vom Vorstand geleitet. Der Vorstand entscheidet über:
– Die Vorbereitungen der Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse.
– Die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben, soweit die Entscheidung nicht der Generalversammlung nach dieser Satzung vorbehalten ist.
– Die Führung der laufenden Geschäfte

5.4 Der erweiterten Vorstandschaft gehören an:
– der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende (Deutsch)
– der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitz. (International)
– der Schriftführer (Deutsch)
– der Kassenwart (Deutsch)
– 3 Beisitzer (je 2 x Deutsch / 1 x International)
Soweit in dieser Satzung von “Vorstandschaft” die Rede ist, ist damit die erweiterte Vorstandschaft gemeint.
5.5 Zur Kassenprüfung wird von der Generalversammlung ein Kassenrevisor gewählt.
5.6 Die Vorstandschaft wird von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft während seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen, scheiden der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende während ihrer Amtszeit aus, ist innerhalb von zwei Monaten die Generalversammlung einzuberufen, die eine Ergänzungswahl durchführt.
5.7 Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5.8 Über die Sitzung der Vorstandschaft ist eine Niederschrift aufzunehmen, die alle Gegenstände der Beratungen und die Beschlüsse verzeichnen muss. Sie ist von einen Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
5.9 Der Schriftführer erledigt die nach Anweisung des Vorstandes zur erledigenden schriftlichen Arbeiten. Er ist für eine ordnungsgemäße Protokollführung verantwortlich.
5.10 Dem Kassenwart obliegen die Kassengeschäfte. Er hat hierüber genauestens Buch zu führen und ist für das ihm anvertrauten Vermögen haftbar. Der sich in seinen Händen befindliche Barbetrag darf 100 € nicht übersteigen. Ausgaben bis zu einer Höhe von 100 € dürfen vom Kassenwart getätigt werden. Ausgaben bis zum 500 € bedürfen der Genehmigung oder Gegenzeichnung der Vorstandschaft. Vor jeder Generalversammlung muss die Kasse von den gewählten Revisoren unangemeldet geprüft werden.

ARTIKEL 6
Versammlungen

6.1 Alljährlich findet eine Jahreshauptversammlung (Generalversammlung) und alle zwei Jahre eine Generalversammlung mit Neuwahl statt.
6.2. Die Vorstandschaft kann jederzeit ein außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, sie muss dies tun, wenn es von mindestens einem Drittel der Mitglieder unter Angabe der Gründe beantragt wird.
6.3 Die Jahreshauptversammlung und die Generalversammlung wird von den Vorsitzenden oder ihren Vertretern durch schriftliche Einladung an aller Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Zwischen dem Tage der Einberufung und dem Versammlungstage müssen zwei Wochen liegen.
6.4 Die Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
6.5 Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Versammlungstage schriftlich bei der Vorstandschaft einzureichen. Später gestellte Anträge auf Satzungsänderungen werden nicht, andere Anträge nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung die mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitgliedern beschließt.
6.6 Die Tagesordnung muss mindestens die folgenden Tagesordnungspunkte beinhalten:
– Wahl des Wahlleiters und seiner Beisitzer
– Beschlussfassung über die Tagesordnung
– Bericht des Schriftführers
– Bericht des Kassenwartes
– Bericht des Revisor
– Entlastung der Vorstandschaft
– Wahl der Ämter
6.7 Die Generalversammlung entscheidet über
– Die Wahl des Vorstandes und der erweiterten Vorstandschaft
– Die Wahl des Revisor
– der Jahresrechnung
– die Entlastung der Vorstandschaft
– die Beiträge, Umlagen und Aufnahmegebühren
– die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins
– die fristgemäß eingebrachten Anträge der Mitglieder
6.8 Nicht anwesende Mitglieder haben sie den Beschlüssen der Generalversammlung und der übrigen Versammlungen zu fügen.
6.9 Für Generalversammlungen mit Neuwahlen muss ein Wahlausschuss gebildet werden. Die Wahlen haben nach den Bestimmungen der Wahlverordnung zu erfolgen. Siehe dazu auch Anhang.
6.10 Über die Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift aufzunehmen, die alle Beschlüsse im Wortlaut und die Ergebnisse von Wahlen verzeichnen muss. Sie ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.
6.11 Die Einberufung muss schriftlich unter Angabe von Zeit und Ort der Versammlung, unter Beifügung der vorläufigen Tagesordnung erfolgen.
ARTIKEL 7
Vereinsvermögen

Alles was dem Verein gestiftet worden ist, oder vom Verein erworben wurde, ist Eigentum desselben und kann nicht mehr zurückverlangt werden.

ARTIKEL 8
Sonstiges

Irgendwelche Zusätze und Änderungen der Satzung bedürfen des Beschlusses einer ordentlichen Generalversammlung und sind als Anhang den Satzungen beizufügen.

ARTIKEL 9
Auflösung des Vereins

9.1 Die Auflösung des Vereins kann erst erfolgen, wenn der Verein aus weniger als drei Mitgliedern besteht. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder der Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Vilseck, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat; und mit dem Hinweis, dass bei Wiedererstehung des Verein von derselben eine tatkräftige Unterstützung erwartet wird. Wenn sich fünf ehemalige Vereinsmitglieder (nicht aus dem Verein ausgeschlossene) wieder zusammenfinden, haben sie das Recht den Verein in seiner Tradition weiterzuführen und das noch vorhanden Inventar von der Stadt in Empfang zu nehmen.
9.2 Die von der U.S. Armee zu Verfügung gestellten Mittel werden zurückgegeben. Der Vorstand und der (KONTAKT Koordinator) haben die zu überwachen.

ARTIKEL 10
Schlussbestimmung

Vorstehende Satzung ist anlässlich der heutigen Generalversammlung verlesen und von den Mitgliedern genehmigt worden. Sie tritt mit dem heutigen Tag in Kraft.

Sorghof, März 1989
(17.03.1989)
Anhang zu Artikel 6

Wahlrecht

1. Alle Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht. Aktives Wahlrecht in Vorstands- und Ausschusssitzungen haben nur Mitglieder derselbigen. Passives Wahlrecht hat jedes Mitglied. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben, es kann nicht übertragen werden.
2. Nicht anwesende Mitglieder können nicht gewählt werden, außer es liegt deren Einverständnis vor.
3. Einfache Mehrheit entscheidet.
Kandidaten

4. Kandidaten für ein Vorstandsamt müssen die für das vorgesehene Amt Erforderlichen Voraussetzungen und Erfahrungen haben. Sie müssen aufgrund ihrer Persönlichkeit, den an sie gestellten Anforderungen, gewachsen sein.
5. Die Vorstandsmitglieder müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Wahlversammlungen

6. Alle Wahlversammlungen werden von den Vorständen eröffnet. Dieser lässt den Stimmberichtigten einen Wahlleiter und zwei Beisitzer wählen. Der Wahlleiter leitet die weitere Wahl.
7. Der Wahlleiter und seine Beisitzer müssen Mitglieder des Vereins sein. Sie brauchen nicht stimmberechtigt zu sein. Sind sei stimmberechtigt, können sie ihr Wahlrecht ausüben. Kandidieren sie für ein Amt, ruht ihr Wahlversammlungssamt für die Dauer des Wahlganges.
8. Der Wahlleiter hat folgende Aufgaben
8.1 Er bestimmt einen der Beisitzer zum Protokollführer
8.2 Er prüft die ordnungsgemäße Einberufung und stellt die
Beschlussfähigkeit fest 8.3 Er lässt über die Tagesordnung abstimmen
9. Durch den Protokollführer ist eine Niederschrift über den Ablauf der Versammlung aufzunehmen. Aus ihr muss ersichtlich sein, wer kandidiert hat, mit welchem Stimmergebnis gewählt und ob die Wahl gewonnen wurde. Das Protokoll ist vom Wahlleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es ist drei Jahre zu verwahren.
10. Beschlussfähig ist eine Wahlversammlung, wenn mindestens sieben stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind.
11. Ist eine Wahlversammlung nicht beschlussfähig, so ist eine neue Wahlversammlung einzuberufen.

Wahlvorgang

12. Der Wahlleiter nimmt die Wahlvorschläge und Annahmebereitschaft der Kandidaten entgegen.
13. Soweit nicht anders bestimmt, erfolgen alle Wahlen geheim. Auf Antrag kann offen abgestimmt werden, wenn alle anwesenden Stimmberechtigten damit einverstanden sind.
14. Jedes Vorstandsmitglied ist gesondert zu wählen. Die anwesenden Stimmberechtigten können mit 2/3 Mehrheit beschließen, dass hiervon abgegangen wird.
15. Bei geheimer Wahl ist wie folgt abzustimmen: Bei einem Bewerber, mit ja oder nein. Bei mehreren Bewerbern für ein Amt, ist auf den Stimmzettel der Name des Wählenden zu schreiben. Ein leerer Stimmzettel ist eine Enthaltung
16. Nach der Stimmabgabe stellt der Wahlleiter das Stimmergebnis fest und verkündet es. Bei der Berechnung der Mehrheit werden die ungültigen Stimmen und Enthaltungen nicht gezählt.
17. Wenn mehrere Kandidaten für ein Amt zur Wahl stehen, ist derjenige gewählt, auf den die meisten Stimmen entfallen. Bei der Blockwahl sind die Kandidaten in der Reihenfolge der Anzahl auf sie entfallenden Stimmen gewählt.
18. Der Wahlleiter befragt jeweils nach durchgeführtem Wahlgang die Gewählten, ob sie die Wahl annehmen.